Solar und Photovoltaik


Allgemein:

Wer sich dafür entscheidet, in eine Solaranlage zu investieren, hat die Wahl zwischen zwei unterschiedlichen Varianten: Photovoltaik und Solarthermie. Beide Systeme bieten dabei ihre Vor- und Nachteile, weshalb keine eindeutige darüber getroffen werden kann, welche Alternative sich besser eignet.

Horst Schmidt | Fotolia.com

Photovoltaik & Solarthermie auf einem Dach – Horst Schmidt | Fotolia.com

Solarthermie ist auf die Bereitstellung von Wärme beschränkt, während Photovoltaikanlagen mittels eigenen Zusatzsystemen sowohl zur Wärme-, als auch zur Stromerzeugung genutzt werden können. Hinsichtlich der benötigten Flächen, welche bei der Solarthermie deutlich geringer ausfallen, wäre auch eine Kombination beider Technologie im Sinne einer Doppelnutzung des Daches denkbar.

Entscheidend ist in jedem Fall beste fachliche Beratung durch einen kompetenten Partner. Wir können sowohl Ihre Wünsche und Interessen, als auch die Gegebenheiten vor Ort in unsere Planung einfließen lassen, und Ihnen so die optimale Solaranlage für Ihr Bauvorhaben ermöglichen.


Solarthermie:

Solarthermische Anlagen sind hauptsächlich für den Eigengebrauch bestimmt und werden bei Wohngebäuden in zwei Rubriken unterteilt: Solaranlagen ausschließlich zur Warmwasserbereitung, oder jene mit zusätzlicher Heizungsunterstützung. Sie arbeiten mit Solarkollektoren, um Wärme aus der Sonnenenergie zu gewinnen. Dabei wird die anfallende Wärme über ein Kreislaufsystem in einen Speicher befördert. Von dort aus wird die Wärme an Heizkörper oder Wasserhähne geschickt.

Und wie das genau funktioniert sehen Sie hier:

Doch was spricht eigentlich für den Einbau einer solarthermischen Anlage? Das gesamte System einer kombinierten Anlage für Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung benötigt zwischen 7 und 15 Quadratmetern. Warmwasserbereitung alleine umfasst etwa die Hälfte dieser Fläche und spart Ihnen bereits bei einem durchschnittlichen Produkt mehr als die Hälfte der laufenden Kosten für Warmwasser. Eine handelsübliche Kombinationsanlage hingegen kann sogar bis zu 30 Prozent der gesamten Heizkosten reduzieren. (Quelle)

Hinzu kommen noch Fördergelder, die für die Montage einer solchen Solaranlage vergeben werden. Dabei kann schon bei Häusern mit bis zu drei Wohnungen ein Zuschuss in Höhe von bis zu € 3.000 durch das Land Oberösterreich erlangt werden. Lesen Sie hier genauere Informationen zum Thema Förderung.


Photovoltaik:

Früher lohnte sich der Einbau einer Photovoltaikanlage vor allem für große Flächen. Als Geldanlage konnten damit gute Erträge und hohe Einspeisevergütungen durch den Staat erzielt werden. Da diese jedoch inzwischen stark abgesenkt wurden ist die Photovoltaiktechnologie auch für den Eigenverbrauch zur attraktiven Variante geworden.

So können Kilowattstunden Strom heutzutage wesentlich günstiger selbst erzeugt, als aus dem Stromnetz bezogen werden. Für die Beheizung bietet eine Photovoltaikanlage außerdem die Möglichkeit, den erzeugten Strom für den Betrieb eines Heizsystems, wie beispielsweise einer Wärmepumpe zu betreiben.

Das Problem, dass Strom durch Solaranlagen hauptsächlich in jenen Zeiten produziert wird, in denen der Strombedarf durch Haushalts- oder Heizgeräte relativ gering ist, konnte durch die Entwicklung von Stromspeichern behoben werden. Etablierte Geräte stellen dabei Solarstrom selbst bei schlechterer Wetterlage zur Verfügung.

Im folgenden Video werden Ihnen die größten Vorteile der Photovoltaiktechnologie anschaulich näher gebracht. Sie tendieren bereits zur Installation einer solchen Solaranlage für Ihr Eigenheim? Sehr gut – hier können Sie sich einmal mehr von den besten Eigenschaften überzeugen lassen:


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