Fußbodenheizung


Allgemein:

Beinahe jedes zweite neu errichtete Ein- oder Mehrfamilienhaus wird heutzutage mit einer Fußbodenheizung ausgestattet. Das durchdachte System, ob auf Warmwasser- oder Elektrobasis, garantiert eine optimale Raumausnutzung und besticht, im Vergleich zu herkömmlichen Heizkörpern, mit eleganter Unsichtbarkeit. Doch heutzutage bringt eine Fußbodenheizung sowohl im Neu-, als auch im Umbau einige weitere zentrale Vorteile mit sich.

Rainer Sturm | pixelio.de

Fußbodenheizung in Schneckenform – Rainer Sturm | pixelio.de

Behagliche Wärme über den Boden lässt Sie dauerhaft einen kühlen Kopf bewahren, ohne dabei zu frieren. Niedrige Energiekosten reihen sich ebenfalls in den Vorzügen der Fußbodenheizung ein. Als flexible Alternative zu Heizkörpern verhindern Flächenheizungen wie diese das Aufwirbeln von Staub, weshalb Allergiker bereits seit Jahren gerne auf die Heizvariante zurückgreifen. Geringe Vorlauftemperaturen von maximal 40 Grad Celsius und eine gute Zusammenarbeit mit jeglicher Art von Heizsystemen, aber vor allem auch mit Niedrigenergieheizsystemen, wie Wärmepumpen oder Solarkollektoren, machen die Fußbodenheizung zum umweltfreundlichen Allround-Genie.


Arten der Fußbodenheizung:

Warmwasser-Fußbodenheizung:

Man unterscheidet heutzutage zwischen der klassischen warmwasserbetriebenen und der Elektro-Fußbodenheizung. Bei ersterer werden Heizungsrohre aus Kunststoff verlegt, in denen aufgeheiztes Wasser fließt. Durch die gleichmäßige Wärmeverteilung im Raum können die Raumlufttemperaturen um durchschnittlich zwei Grad Celsius geringer gehalten werden, als bei der herkömmlichen Heizkörpervariante. So kann aufgrund der konstanten Strahlungswärme über ein Zehntel des Energieverbrauchs eingespart werden.

Die Warmwasser-Fußbodenheizung ist außerdem flexibel mit jedem Bodenbelag, der sich als Wärmeleiter eignet, zu kombinieren: Mögliche Beläge sind: Keramische Fliesen, Natur- oder Betonwerksteine, Holz, Kork, Laminat, sowie elastische oder textile Bodenbeläge aus Natur- und Synthetikfasern. Die Verlegung erfolgt je nach den gegebenen Umständen bei Neubauten meist als Nasssystem, während die Rohre bei Bestandsbauten trocken verlegt werden. Wichtig ist bei der Realisation einer Warmwasser-Fußbodenheizung vor allem eine entsprechende Aufbauhöhe.


Elektro-Fußbodenheizung:

Die Elektro-Alternative funktioniert durch die Verlegung von Widerstandskabeln oder Folien mit eingearbeiteten Heizleitern sowohl unter, im als auch auf dem Estrich und eignet sich deshalb besonders gut für geringe Aufbauhöhen. Sie kann sowohl als vollwertige Heizung, als auch als Ergänzung verwendet werden. Als Voraussetzung für eine Elektrofußbodenheizung gilt lediglich Folgendes: der Unterboden muss trocken und tragfähig sein.

Haben Sie Fragen dazu? Kontaktieren Sie uns telefonisch oder über unser Anfrageformular und wir helfen Ihnen bei der Entwicklung einer optimalen Lösung für Ihre Vorstellungen.


Zurück zur letzten Seite: Biomasse

Weiter zur nächsten Seite: Heizkörper